Cochinita Pibil: Yucatáns langsam gegarter Klassiker

Von Karsten Schwarzkopf · Rezept-Deep-Dive · ~6 Min. Lesezeit · Küche: Mexikanisch 🇲🇽
Cochinita Pibil

Cochinita Pibil stammt aus Yucatán, wo es traditionell in einem Píb – einem Erdofen – gegart wurde. Schweinefleisch wird mit Achiote tiefrot gefärbt, mit Bitterorange gesäuert, in Bananenblatt gewickelt und so niedrig gegart, dass es bei der Berührung mit der Gabel zerfällt.

Auf einen Blick

Achiote, Bitterorange, Bananenblatt

Die drei Signaturen sind Achiote (Annatto-Paste, erdig und purpurrot), Naranja agria (Bitterorange – oder eine Mischung aus Orangen- und Limettensaft) und das Bananenblatt, das das Fleisch zugleich aromatisiert und dämpft.

Vollende es mit schnell eingelegten roten Zwiebeln in Limette und Habanero: der scharfe, helle Kontrapunkt, der das Gericht auf einer warmen Tortilla zum Strahlen bringt.

Cochinita Pibil — mise en place
Cochinita Pibil

Zutaten

Zubereitung

  1. Marinade zubereiten. Achiote, Bitterorangensaft, Knoblauch, Kreuzkümmel und Salz zu einer glatten Paste mixen.
  2. Marinieren. Das Schweinefleisch damit einreiben und über Nacht (mindestens 4 Stunden) marinieren.
  3. Einwickeln. Eine Form mit Bananenblättern auslegen, Fleisch und Marinade hineingeben und die Blätter darüber einschlagen.
  4. Langsam garen. Abgedeckt bei 160 °C 3–4 Stunden garen, bis sich das Fleisch leicht zerzupfen lässt.
  5. Einlegen & servieren. Währenddessen die Zwiebeln in Limette einlegen. Das Fleisch zerzupfen und mit Zwiebeln und warmen Tortillas servieren.

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In ZEST belohnt Cochinita Pibil Geduld – du fügst Marinade und Wickelung in der richtigen Reihenfolge zusammen und lernst, warum jeder Schritt zählt, bevor das lange, langsame Garen beginnt.

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