Julienne vs. Brunoise vs. Mirepoix

Von · Guide · ~5 Min. Lesezeit · Aktualisiert 2026
Zutaten vorbereitet und zum Schneiden angeordnet

Die französische Küche hat das Schneiden kodifiziert. Ein Schnitt ist nicht nur Optik – die Größe bestimmt, wie schnell etwas gart und wie es sich isst. Hier die klassischen Schnitte, vom groben bis zum haarfeinen.

Auf einen Blick

Warum die Schnittgröße zählt

Gleichmäßige Schnitte garen gleichmäßig – darum geht es. Feine Würfel werden in einer Minute weich; ein grober Brocken braucht zwanzig. Den Schnitt zum Gericht zu passen, lernt ein Koch als Erstes – und deshalb dienen die französischen Namen zugleich als Schwierigkeitsgrade.

Die Schnitte, vom groben zum feinen

SchnittGrößeTypische Verwendung
Mirepoix~1–2 cm grobAromabasis für Fonds & Schmorgerichte
Pont-Neuf1,5 × 1,5 × 6 cmklassische dicke Pommes
Batonnet6 × 6 × 50 mmCrudités, Pommes
Julienne2 × 2 × 40 mmStreichhölzer, Garnituren, Pfannengerichte
Macédoine5-mm-Würfelgemischte Gemüsewürfel, Salate
Brunoise1–3-mm-Würfelfeinste Würfel, Garnituren

So merkst du sie dir

Stell dir eine Leiter vom Groben zum Feinen vor: Mirepoix (rustikale Basis) → BatonnetJulienne (Streichhölzer) → MacédoineBrunoise (feinste Würfel). Je kleiner und gleichmäßiger, desto schwieriger die Messerarbeit – und desto eleganter der Teller.

Die Schnitte in ZEST

In ZEST dienen diese klassischen Schnitte zugleich als Schwierigkeitsgrade – du steigst von grobem Mirepoix zum haarfeinen Brunoise auf, während du präzisere Rätsel meisterst. Lerne die Namen hier; spüre sie im Spiel.

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